Ge-schmack

Was denkst Du, wenn Du das Wort Geschmack hörst? Denkst Du dabei an den Geschmack von Essen? Vielleicht sogar daran, wie unterschiedliche Gewürze und Zutaten sich nach und nach entfalten und eine gesamte Komposition ergeben? Denkst Du vielleicht an den Geschmack von Kaffee, gut zubereitet, mit unterschiedlichen Noten? Oder denkst Du an den Geschmack von Whiskey und Zigaretten, die zusammen ein wunderbares Zusammenspiel von holziger Süße, erdiger Unbeschreiblichkeit ergeben? Oder denkst Du an den Geschmack eines wunderbar bitteren Bierkusses oder eines herrlich süßen Peanut Butter Cup Kusses? 

Vielleicht denkst Du aber auch an kognitiven Geschmack; ein Werturteil, eine Meinung, das ist nicht mein Geschmack? 

Und natürlich hängen beide Geschmacks-Arten zusammen. Hat man nicht direkt ein positives Werturteil, wenn man einen guten Geschmack von Kaffee, Whiskey, einem Gericht oder gar beim Küssen erfährt? Und machen wir nicht auch die Sympathie oder Unsympathie –zumindest wenn man sich mal so nahe kommt- einer Person davon abhängig, ob wir sie gut riechen, schmecken können?

Und macht es nicht Spaß, Geschmack spielerisch entfalten zu lassen, hin und her springen zu lassen, sich zu verändern, hoch und runter zu summen und einfach zu fühlen, ob das nicht doch Spaß macht und Freude bereitet? Und Geschmack klingt onomatopoetisch auch genau danach. 

Bleibt offen, spielt herum – bulbt mit uns!
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